Die Europäische Kommission strebt an, bis zum Jahr 2010 die wichtigsten Geschäfts- und Verwaltungsabläufe zwischen Verwaltung und Wirtschaft online verfügbar zu machen. Wer nicht mitmachen will oder kann, der ist aus dem Spiel. Gewiss - längst haben IT-Anwendungen Einzug gehalten in Mittelstand, Handel und Handwerk. Elektronische Erfassung der Buchungen, Erstellen von Rechnungen mit Office-Programmen, Nachrichtenaustausch per email, Informationen aus dem WWW sind mehr odere weniger selbstverständlich. Aber die meisten Betriebe sind den kommenden massiven Veränderungen bei der Auftragsvergabe durch die Öffentlichen Hand weder technisch noch organisatorisch gewachsen. Dazu kommt die Anforderung, sich zu immer wieder zu (auch wechselnden) Kooperationen zusammenzuschliessen, da die zu vergebenden Aufträge für Kleinbetriebe mehr und mehr zu grosse Brocken darstellen. Mit den herkömmlichen informellen Netzwerken ist das nicht mehr zu bewerkstelligen. Hier sind Offenheit und die Bereitschaft neue Wege zu gehen gefragt. Zahlreiche Betriebe werden daher in absehbarer Zeit einen erhöhten Betreuungs- und Servicebedarf anmelden. Für uns IT-ler gilt es herauszufinden: welche Prozesse können durch uns unterstützt werden? Wie kann der "Change" angemessen und erfolgreich durchgeführt werden? Ist es möglich, mit offenen Standards und Open Source-Bausteinen vernünftige und anwenderfreundliche Lösungen anzubieten? Der Referent <small style="FONT-FAMILY: Helvetica,Arial,sans-serif">Welf Schröter<small><small>, </small><big>langjähriges Mitglied verschiedener Beiräte des Bundeswirtschaftsministeriums, Projekt MAREMBA, Forum Soziale Technikgestaltung, diskutierte diese Fargen mit uns nach einem spannenden und informativen Vortrag. </big></small></small><small>Er zeigt auf, welche Dynamik auf die "Lebenslage Kleinbetrieb" zukommt und welche Handlungsmöglichkeiten nutzbar sind, um neue Chancenpotenziale zu erschließen. Dabei steht das Verständnis des Gesamtprozesses im Vordergrund. </small> |