Vom Modell zur Realität - BPMN-Modelle im Zentrum eines integrierten Qualitätsmanagementsystems

Jour Fixe Februar 2012

Referent: Gerd Dautel, Senior Director, Regulatory Affairs and Quality Assurance , Stryker,  FR // Michael Flötotto, Flötotto Software Engineering, EM

Termin: 2.2.2012, 20:00 Uhr

Ort: Salzstr. 15, 79098 Freiburg (Gebäude neben dem Landgericht), bei ISW und Sourceeconomy

BPMN-Modelle (Business Process Model and Notation ) können einen neuen und effektiven Ansatz für ein integriertes QM-System bringen.

Die Implementierung heutiger Qualitätsmanagementsysteme folgt meist den Strukturen von Qualitätsstandards oder Regularien; zum Beispiel den „allgemeinen Qualitätsmanagementnormen“ der EN ISO 9000 ff. oder den spezifischen Normen und Regularien für bestimmte Branchen, etwa der EN ISO 13485 für Medizinprodukte. Diese QM-Systeme entwickeln oft ein Eigenleben jenseits der betrieblichen Praxis. Anwender verbringen viel Zeit damit, Anweisungen zu suchen, zu interpretieren und vermeintlich richtig anzuwenden. Anweisungen sind oft zu lang, umständlich geschrieben oder ungenau und widersprüchlich. Deshalb sollte die Struktur von QM-Systemen den aktuellen Erfordernissen von betrieblichen Abläufen und Aufgaben folgen.

Im hier vorgestellten Projekt wird BPMN dazu benutzt, die Prozessarchitektur des integrierten QM-Systems eines Medizinprodukte-Herstellers zu definieren. Alle relevanten Anforderungen sind in diese Struktur eingefügt. Ziel war es, ein klares, einfaches und modulares System zu etablieren, die BPMN-Abläufe und die sprachliche Formulierung von Anforderungen zu verbinden - und hiermit die Voraussetzung dafür zu schaffen, ein vollständiges Geschäftsprozessmodell entwickeln zu können.

Sie sind herzlich eingeladen, wir bitten aber um eine  Anmeldung

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