Mit RFID zum Internet der Dinge - Chancen und Risiken

Jour Fixe November 2008

RFID (Radio Frequency Identification) ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierungvon Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung, Auswertung und Speicherung von Daten.Diese vergleichsweise alte Informationstechnologie (s.a. „Communication by Means of Reflected Power“, Harry Stockman, 1948) birgt ein - erstaunlicherweise bereits seit Jahrzehnten postuliertes - revolutionäres Innovationspotential.So bekräftigt auch eine im Auftrag des BMWi durch die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH durchgeführte aktuelle Studie wieder: "Mittelfristig wird RFID in wesentlichen Branchen der deutschen Volkswirtschaft zu einer Querschnittstechnologie: In den RFID-relevanten Unterkategorien des produzierenden Gewerbes,des Handels und des Verkehrs sowie der privaten und öffentlichen Dienstleister werden nach unserer Schätzung im Jahr 2010 8 % der Bruttowertschöpfung durch RFID beeinflusst, während dies im Vergleich im Jahr 2004 erst 0,5 % waren. Das entspricht einer Verzwanzigfachung von etwa 3 Mrd. Euro RFID-beeinflusster Wertschöpfung im Jahr 2004 in diesen Branchen auf ca. 62 Mrd. Euro im Jahr 2010."Auch sind beinahe schon dauerhaft aktuelle Schlagworte wie "Pervasive Computing", "Ubiquitous Computing", "Ambient Intelligence" und das "Internet der Dinge" unmittelbar oder zumindest mittelbar mit RFID verbunden.In diesem Beitrag soll auf den Stand der Technik, auf bedeutende aktuelle Anwendungsgebiete, aber auch auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen dieser Technologie der Rechnerallgegenwart eingegangen werden.Wie immer freuen wir uns auf eine zahlreiche, interessierte Zuhörerschaft, jeder ist willkommen!



© 2009 - SPIQ e.V. | RSS | Sitemap | Kontakt | Impressum | Suche