Effektive Software-Dokumentation

Jour Fixe Februar 2007
Kein professionelles Software Entwicklungsprojekt kommt heutzutage um das Thema Dokumentation herum. Spezifikationen, Entwurfsdokumentation, sowie Dokumentation von Source Code und Testplänen sind typische Beispiele. Die Dokumentation bildet die Basis für die Kommunikation im Entwicklungsteam. Wissen soll im Team verbreitet werden und für spätere Projektphasen festgehalten werden. Also im Zweifelsfall lieber etwas zuviel als zu wenig dokumentieren?
Kurzweilig und spannend präesntierte Martin Stangenberg die Best Practices aus einem Medizintechnik-Untennehmen - die lebendige Diskussion zeigte die Brisanz dieses Themas! (Vortrag)

 

SOA - alter Wein in neuen Schläuchen?

Jour Fixe März 2007
SOA ist einer der am häufigsten verwendeten und gleichzeitig einer der am wenigsten verstandenen Konzept-Begriffe unserer Zeit.
Was  ist SOA wirklich? Ingo Arnold nahm sich dieser Fragestellung in seinem Vortrag "SOA - alter Wein in neuen Schläuchen?" an und gab neben einer umfassenden Definition des SOA Begriffs einen profunden Einblick in die Verwendung des SOA-Ansatzes bei Novartis. (Vortrag)

 

Agiles Offshoring in der IT-Entwicklung

Jour Fixe April 2007
Agile Software Entwicklungsmethoden und Offshoring scheinen auf den ersten Blick in krassem Widerspruch zu stehen. Trotzdem kann es notwendig sein, beides zu kombinieren. Für die Entwicklung ihrer neuen Produktgeneration hat die Firma enteo agile Methoden und Offshoring zusammen mit ihrem indischen Entwicklungspartner extentia erfolgreich kombiniert.

Der Zusammenarbeitsmodus stand dabei ganz im Zeichen iterativer Vorgehensweisen und verzichtet komplett auf die im Wasserfall-Modell üblichen stark sequentiellen Vorgehensweisen. Der verwendete Entwicklungsprozess ist eine auf die speziellen Anforderungen adaptierte Mischung aus Feature Driven Development und eXtreme Programing und zeigt, dass agile Methoden auch in großen Projekten ihre Stärken ausspielen können.
Im Vortrag von Tobias Decker wird der enteo Entwicklungsprozess grob vorgestellt und der Einsatz im Offshoring Umfeld diskutiert.

 

Kommt der Bundestrojaner?

Jour Fixe Mai 2007
Online Durchsuchungen auf dem Computer sind nicht zulässig... noch!
Das jüngste BGH-Ur­teil verweist klar und eindeutig auf die fehlende gesetzliche Grundlage. Innenminister Schäuble will dem Abhilfe schaffen, entsprechende Gesetzesvorlagen sind in Arbeit.
Um was geht es?
Unbestritten ist das Recht unseres Staates, sich auch mit modernen Mitteln gegen die immer besser ausgerüstete internationale Kriminellen-Szene zu Wehr zu setzen. Heiss umstritten hingegen ist die Methode der klammheimlichen richterlich angeordneten Online-Durchsuchung von Computern Verdächtiger. Kein Problem, sagen die einen: nur so ist die Beweissicherung möglich, bei einer normalen Haussuchung seien die Daten gelöscht oder ausgelagert, bevor die Polizei erscheint. Unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre sagen die anderen, ohne irgendwelche Kontrollmög­lichkeiten, ein unnötiger Eingriff in die Bürgerrechte einer freiheitlichen Gesellschaft.
Zeit für uns, zu informieren, nachzudenken, zu diskutieren:
Was ist auf politischer Ebene geplant und wann – und was sagt die Opposition? Wie ist der Bundestrojaner mit den verfassungsrechtlichen Grundsätzen vereinbar? Wie sieht die aktuelle rechtliche Bewertung aus? Wie kann so ein Bundesholzpferd überhaupt funktionieren und wer stellt es her? Könnte man sich wirksam schützen?  Und : brauchen wir die online-Untersuchung über­haupt?
FRITSI, SPIQ e.V. und das medien forum freiburg sind gespannt auf informative Vorträge von Bruno Schrade, Schwarzwald Software, Feldberg , RA Werner Bachmann, Kanzlei Graf von Westphalen, Freiburg, Dr. Christtian Rath, Rechtspolitischer Korrespondent (BZ, taz, u.a.)

 

IT Weiterbildung - on top of the roof

Jour Fixe 17. Juni 2007
In unseren Branchen ist die die Weiterentwicklung und der Neuerwerb von Wissen und Können unverzichtbar, das zeigt die junge Geschichte der IT- und Medienbranche.  Aber welche Ausbildungsformen sind angemessen? Welche Inhalte? Was braucht ein Projektmanager, was ein Entwickler? Gibt es inzwischen sinnvolle Zertifikate? Was sind die Trends? Volkhart Schönberg präsentierte die von SPIQ entwickelten Ideen und Ansätze, die die Teilnehmer in einer sachlichen und lebendigen Diskussion erörterten. 
Das "Gipfeltreffen" fand an einem besonderen Ort statt: im Berghotel Schauinsland, direkt am Gipfel des Hausbergs gelegen, mit wundervollen Blick in die Rheinebene und zu den Vogesen.  Bei einem Apéro nach der Veranstaltung konnten die Teilnehmer den wundervollen Blick auf die Rheinebene und den Sonnenuntergang über den Vogesen geniessen.

 

Experimente in der Softwaretechnik - sinnvoll für die Praxis?

Jour Fixe 5.7.2007
Ist XP erfolgreich? Was ist die beste  Entwicklungsumgebung  für welchen Zweck? Kann man entscheiden, ob definierte Prozesse und Qualitätsanstrengungen überhaupt etwas nützen? Fragen, die das Leben stellt ...  und selten beantwortet (:-( .
Prof. Tichy beschäftigt sich vielen Jahren mit der Möglichkeit, auch im Software Engineering mit Experimenten zu arbeiten. Wie geht  das? Welche Erfahrungen liegen mit dieser Methode vor? Was sind die (vielleicht überraschenden) Ergebnisse?  Prof. Dr. Tichy (Uni Karlsruhe / FZI)  gab uns einen Einblick in die spannende Welt der experimentellen Softwaretechnik und stellt sich unserer Diskussion. (Abstract und Vortrag / MS-Studie).

 

Warum GDPM mehr ist als nur noch eine weitere Projektmanagementmethode

Jour Fixe 13.9.2007
Wie oft verliert man bei seinen Projekten die Ziele und Meilensteine aus den Augen, weil man in der Abarbeitung der geplanten Aufgaben gefangen ist? Ist es  Zeit, den zielgerichteten Ansatz in die Projekte zu bringen? GDPM (goal directed project management)  konzentriert sich auf die frühe Phase des Projektgeschehens: wichtig ist das gemeinsame und kreative Definieren der Projekt (Teil-)ziele und der Meilensteine. Dann gilt es vor allem, diese Meilensteine zu erreichen bei grösstmöglicher Flexibiltät der Lösungswege.
Die Methode wurde vor zehn Jahren in Norwegen für komplexe Projekte entwickelt, u.a. von PricewaterhouseCoopers aufgegriffen und in vielen Projekten erfolgreich eingesetzt. Wilfried Lötters zeigt die wichtigsten Grundgedanken der Methode, berichtet über konkrete Erfahrungen und will mit uns die Erfolgschancen und die kritischen Faktoren diskutieren. (Abstract -  zum Weiterlesen: GDPM Homepage).

 

Service-Orientierte Prozess-Portale

Jour Fixe 4.10.2007
Am Anfang stand das Intranet als reine Informationsplattform. Heute sind wir beim serviceorientierten Prozess-Portal angekommen. Wie sieht ein mit SOA- und BPM-Komponenten angereichertes Enterprise Portal morgen aus und was bieten sich für Möglichkeiten?
In dem praxisnahen Vortrag demonstierte Manfred Stetz, Entwicklungsleiter von United Planet, anhand von Intrexx Xtreme als Portal-Baukasten, wie einfach es mittlerweile geworden ist, Mashups und Composite Applications aufzubauen.
Welche Möglichkeiten bietet ein Portal Legacy-Daten zu integrieren und wie lässt sich über Business-Prozesse Arbeitsabläufe zu optimieren, welche Rolle werden Webservices in der Zukunft einnehmen und wie kann man jetzt schon aktiv diese Zukunft vorbereiten und gestalten? Diese Fragen wurden in der Diskussion mit Manfred Stetz und Axel Wessendorf, Geschäftsführer von United Planet erörtert - ein spannender Abend, der einen guten Einblick in die Web-Technologie und interessante Anwendungsmöglichkeiten eröffnete. (zum Vortrag)

 

Die Unterscheidung zwischen tot und lebendig - Denkwerkzeuge für die Softwarekonstruktion

Jour Fixe 8.11.2007
Mühsam und nicht immmer erfolgreich passen wir unser Wissen einer sich rasch ändernden Umgebung an, versuchen wir unsere Projekte den sich änderenden Zielsetzungen zum Trotze zu einem guten Ende zu führen, eignen wir uns neue Methoden an, mit denen wir noch besser als bisher die Herausforderugen der Moderne bestehen wollen. Der richtige Weg? Dr. Gerhard Wohland, dass zeigen seine provozierenden Überschriften wie " Im Kontext hoher Dynamik ist Können wichtiger als Wissen", "Kostensenkungsprogramme verbessern nicht die Effizienz ", "Kein Unternehmen kann sich an den Wünschen seiner Kunden orientieren", "Für das Management komplexer Projekte sind Methoden Nebensache", will neue Wege beschreiten. Das genaue Beobachten von "Höchstleistern" gepaart mit Aufgeschlossenheit und einem Sinn für scheinbar verrückte Ideen führen ihn zu Ergebnissen, die mit dem traditionellen Ansatz im Projektmanagement nicht vereinbar sind. In seinem Vortrag mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung von IT-Systemenumriss der gelernte Physiker Gerhard Wohland die wichtigsten Ideen und stellte sich unserer Diskussion. Ein ungewöhnlicher und spannender Abend!
Zum Weiterlesen: eine Probe gerhard.wohland@benmark.net herunterladen aus dem Manuskript für "Denkwerkzeuge für Höchstleister"  oder das Buch bestellen bei dem Autor Dr.Gerhard Wohland


Ganzheitliche Geschäftsmodellierung und agile IT-Systeme - wie geht das?

Jour Fixe 6.12.2007
Der Vortrag zeigte auf, wie sich die in den letzten Jahren entstandenen nicht IT-orientierten OMG-Spezifikationen und die bekannten IT -OMG-Spezifiaktionen zu einem ganzheitlichen Ansatz ( "Model Driven Enterprise Engineering™" (MDEE)), integrieren lassen. Als solide Grundlage wird die Geschäftsmodellierung für die Entwicklung agiler IT-Systeme verwendet. Markus Schacher erläuterte, unterstützt von seinem Kollegen Rolf Gubser das Konzept und das Vorgehen bei einer einheitlichen Systembeschreibung, illustiert durch Fallbeispiele. Der Referent Markus Schacher ist Mitbegründer von KnowGravity Inc.und aktives Mitglied der OMG sowie der Business Rules Group. (zum Vortrag)

 

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