How to improve Quality in Java Projects ?

Jour Fixe Januar 2003
Robert Neher (TogetherSoft GmbH, Stuttgart)

Termin: Donnerstag, 09. January 2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Weiterhin gibt es viele Qualitätsprobleme, die bei der Erstellung von Software zu entdecken und zu bearbeiten sind. Der Vortrag behandelt Möglichkeiten der Reduktion des Aufwandes und der Erhöhung der Effizienz von Software-Entwicklungsprojekten mit Java. Betrachtet werden hierbei spezielle Audits, die Auswertung spezifischer Metriken sowie die Identifikation und Begutachtung verwendeter Patterns. Dabei wird auch auf die mögliche Unterstützung durch Werkzeuge eingegangen. (Vortrag)

 

Was ist genau genommen Software-Architektur?

Jour Fixe Februar 2003
Prof. Ulf Schreier (FH Furtwangen)

Termin: Donnerstag, 06.02.2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Fast jeder im Software-Geschäft spricht über Architektur.
"Architekt" ist sogar eine gängige Berufsbezeichnung geworden.
Fragt man etwas genauer nach, was denn darunter zu verstehen ist, sind die Antworten eher unpräzise.

Der Vortrag wird versuchen, etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Inhalt:

 - Die verschiedenen Definitionen ( klassische und moderne )

o    System-Architektur

o    Anwendungsarchitektur

o    Software-Architektur

o    Model Driven Architecture

 - Bedeutung Architektur für SW-Engineering

(Vortrag)

 

Risiken und Nebenwirkungen des neuen Schuldrechts für die IT-Branche

Jour Fixe März 2003
Sabine Laudien (Rechtsanwalt), Kanzlei Dr. Jehle, Dr. Lang, Meier-Rudolph,
Werner Bachmann (Rechtsanwalt, Graf von Westphalen Bappert & Modest)

Termin: Donnerstag, 06.03.2003, um 20.00 Uhr
Ort: medien forum freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 284, 79098 Freiburg.

Im ersten Teil des Vortrags geht es rund um den Kaufvertrag im Medienbereich und die anschließenden typischen Verträge (Pflegevertrag, Wartungsvertrag).
Es wird eine Einführung auf der Basis der Schuldrechtsreform und den ersten darauf gründenden Erfahrungen angeboten. Anhand von Fallbeispielen wird auf praxisrelevante Fälle Bezug genommen. Auch die immer wiederkehrenden Fragen auf z.B. ein erfolgreiches Quellcodeherausgabeverlangen u.ä. werden hierbei berücksichtigt.
Im zweiten Teil wird stärker auf die im IT-Bereich typische Projektarbeit eingegangen. Im Mittelpunkt steht der turn-key Projektvertrag und die Veränderungen, die nach der Schuldrechtsreform zu beachten sind:
Von der Ausschreibung über das Scoping, die Leistungsdefinition bis zu Acceptance Testing. Vorgestellt werden darüber hinaus Ausstiegsszenarien und Eskalationsprozeduren, Haftung und Versicherung.
Im Anschluss laden das medien forum freiburg und Spiq zu einem Umtrunk ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 28. Februar an.
Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung ist begrenzt. Mitglieder vom medien forum freiburg und Spiq werden bei Überbuchung bevorzugt.
(Vortrag - Sabine Laudien) (Vortrag - Werner Bachmann)

 

Der System Development Process von Stryker Leibinger

Jour Fixe April 2003
Detlef Schönberg (Stryker Leibinger)

Termin: Donnerstag, 03.04.2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

INHALT
Vorgestellt wird ein Entwicklungsmodell für medizinische Systeme bestehend aus Software, Hardware ( nicht Rechner-Hardware !) und Elektronik.
Dieses System-Entwicklungsmodell trägt sowohl den unterschiedlichen Entwicklungstätigkeiten - eben bei der Software-, Hardware- und Elektronikentwicklung - Rechnung, als auch den Konzernvorgaben zu einheitlichen Entwicklungsmodellen und Bewertungsverfahren. Das Modell ist generisch und modular, so dass es auch für die Entwicklung von "nur Software", "nur Hardware" und "nur Elektronik" oder Kombinationen daraus einsetzbar ist.
Die zur Synchronisation, zur Verifikation & Validierung und zur Meilenstein-Prüfung etablierten und durchgängig anzuwendenden Techniken und Methoden wie "Tangible-Konzept", "Review / Approval" und "Milestone -Approval" werden präsentiert.

REFERENT
Detlef Schönberg ist seit 1997 als Diplom-Informatiker in der Abteilung "Quality Management Software" bei der Fa. Stryker Leibinger in Freiburg tätig. Zum Aufgabenbereich gehören insbesondere der Entwurf und die Pflege der Entwicklungslenkung (Design Control) und der Produktionsprozesse (Process Control) gemäß GMP und den gesetzlichen und normativen Regularien für Medizinprodukte wie: QSR (FDA), MDD, ISO.

 

Evolutionäre Software-Entwicklung in kleinen Unternehmen

Jour Fixe Mai 2003
Prof. Rolf Schmidt (FH Offenburg)

Termin: Donnerstag, 08. Mai 2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Viele Vorgehensmodelle der Software-Entwicklung sind mit Blick auf große Unternehmen und große Projekte entwickelt worden und lassen sich nicht ohne weiteres auf kleine flexibel am Markt agierende Firmen übertragen.
Wegen des hohen Verwaltungsaufwandes tun sich manche kleinere Software-Firmen schwer, Qualitätssicherungsstandards wie CMM oder SPICE anzuwenden. Die neuerliche Diskussion über schwergewichtige oder agile Software-Entwicklung versucht alternative Lösungswege aufzuzeigen.
Im Vortrag wird vorgestellt, wie das Vorgehensmodell der evolutionären Software-Entwicklung (nach Tom Gilb, 1988 ... 2002) in einem kleinen flexiblen Team erfolgreich angewendet werden kann. Dabei wird auch auf Aspekte der Motivation der Mitarbeiter und des Arbeitsumfeldes eingegangen.
(Vortrag)

 

Architektur Patterns - Bedeutung und Anwendung

Jour Fixe Juli 2003
Arif Chughtai (Diplom-Informatiker(FH) - IT-Consultant)

Eine durchdachte Software Architektur ist für die spätere Qualität (hier: Qualität des Designs und nicht-funktionale Aspekte) einer Software von wesentlicher Bedeutung. Eine sinnvolle Software Architektur zu entwickeln ist ein hartes Stück Arbeit. Architektur Patterns können diese Arbeit erleichtern indem sie helfen, eine tragfähige Architektur zu finden und das Risiko zu mindern in eine Sackgasse zu geraten.
Moderne Software-Infrastrukturen wie J2EE oder .NET setzen stark auf Architektur Patterns auf. Die Kenntniss dieser Pattern-Gattung führt zu einem schnelleren und besseren Verständnis sowie zu einer besseren Verwendung solcher Software-Infrastrukturen.
Die genannten Software-Infrastrukturen bringen zwar eine Software Architektur mit sich entbinden die Entwickler jedoch nicht davon eine Gesamtarchitektur zu entwerfen, welche u.a. auch festlegt wie solche Software-Infrastrukturen zu verwenden / einzubetten sind für die Entwicklung einer konkreten Software.

Der Vortrag geht u.a. auf folgende Punkte ein:
- Bedeutung von Architektur-Patterns
- Überblick zu existierenden Architektur-Patterns und ihren Anwendungsfeldern
- wie der Einsatz von Architektur Patterns die Software Architektur beeinflusst
- Beispiele für den Einsatz
- Differenzierung/Abgrenzung Architektur-Patterns gegenüber Design- EAA-und J2EE-Pattern
- Zusammenspiel zwischen Design- und Architektur-Patterns
- Literaturhinweise
(Vortrag)

 

Zertifizierter Tester / Architekt

Jour Fixe September 2003
Thomas Müller (Software Validation GmbH)

Termin: Donnerstag, 11. September 2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

"International Certified Software Testers"
Nirgends auf der Welt existierten bis vor wenigen Jahren akzeptierte Berufsbilder für Testerinnen und Tester von Software. Tester sind nur irgendwo zwischen Entwickler und Anwender geduldet. Oft sind sie auch nicht erwünscht (XP!), oder dann sind sie doch wieder als "Anwälte der Anwender" im Einsatz und geschätzt.
Manchmal sind sie in Grossunternehmen in eigener Abteilung organisiert. Doch wir wissen es alle: es muss getestet werden. Für alle diese Leute, welche testen, wurde in Großbritannien eine Ausbildung mit dem Abschluss als ³Certified Tester² lanciert.
Die ASQF (Arbeitsgemeinschaft Software Qualität Franken) hat sich mit den Britten zusammengeschlossen und mit weiteren Nationen (CH, A, NL, etc.) dieses Frühjahr die ISTQB (International Software Testing Qualifications Board) gegründet. Der Certified Software Tester ist insofern einzigartig auf dem Markt, dass das Zertifikat
A) international abgestimmt ist (einheitliche Lehrpläne)
B) eine Karriereplanung über mehrere Ebenen ermöglicht, und
C) den Unternehmen erlaubt den Kenntnisstand von Testern nachzuvollziehen und Berufsbilder zu schaffen.
Mit diesem Vortrag möchte als Vorsitzender des Swiss Testing Board und Mitglied der internationalen Lehrplangruppe über den Aufbau der Ausbildung und der Lehrpläne (DE und CH) informieren, aufzeigen wie die Ausbildung durchgeführt wird, und wer hinter diesen Bestrebungen steht. Weitere Auskünfte finden sie entweder über www.istqb.org, www.asqf.de oder www.swiss-testing-board.ch.
Ein Kurs lässt sich in Freiburg natürlich anbieten. Voraussetzung sind akkreditierte Firmen. In Deutschland sind zur Zeit die ASQF, Imbus und SQS akkreditierte, das heisst ermächtigt. In der Schweiz ist es die IFA. Ich selbst werde es bald auch tun können.
Weitere ³Certifieds² gibt es in Deutschland:
ASQF Certified-Software-Project Manager
ASQF®-Certified-Architect .
Zu finden ist dies alles unter www.asqf.de
(Vortrag)

 

Die Rolle eines Software Architekten

Jour Fixe Oktober 2003
Gilbert Semmer (Stryker Leibinger GmbH & Co. KG, Freiburg)

Termin: Donnerstag, 02. October 2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Seit einigen Jahren hat der Begriff "Software Architektur" eine zunehmende Bedeutung erlangt.
Dazu braucht's dann auch einen entsprechenden Architekten.
Das war bisher nicht vorgesehen - oder ?
Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernimmt er ?
Welche Fähigkeiten muss er entwickeln ?
Was unterscheidet ihn vom (technischen) Projektleiter ?
Wie sieht's mit einer entsprechenden Ausbildung aus ?
(Vortrag)

 

Software Patente - Lizenz zum Verbieten?

Jour Fixe November 2003
Werner Bachmann (Kanzlei Graf v. Westphalen, Bappert& Modest), Roland Fesenmayr (OXID eSales GmbH, Freiburg), Bruno Schrade (Bruno Schrade Software Engineering, Feldberg), Moderation: Volkhart Schönberg (büro für neue systeme gmbh)

Termin: Donnerstag, 06. November 2003, um 1930 Uhr
Ort: medien forum freiburg e.V., Kaiser-Joseph-Straße 284 D-79098 Freiburg

Zum Thema:
Endlich auch in Europa - die Patentierbarkeit von Software! Darauf haben wir schon lange gewartet: Kann jetzt nach dem "Fortschrittsbalken", der Karteikarte mit Reitern, den gif-Dateien auch der Hyperlink patentiert werden? (versucht wird dies schon seit Jahren!)
Von den einen wird die Patentierbarkeit als Garantie für die Zukunft der Softwareindustrie in Europa verstanden, von den anderen als Ende der freien Entwicklung und Umsetzung von Ideen und damit als Killer der kleinen und mittelständischen Unternehmen gebrandmarkt. Die IT Szene selbst reagiert widersprüchlich: Während die GI (Gesellschaft für Informatik) die Patentierbarkeit fordert, laufen die Open source Bewegung und die Verbände der mittelständischen SW-Industrie Sturm.
Nachdem die EU Kommission zu Beginn des Jahres einen weitreichenden Richtlinienentwurf vorgelegt hat, kippte das EU-Parlament am 24.9. die Patentierbarkeit von Geschäftsmethoden und Algorithmen weitgehend, vorläufig...Eine endgültige Entscheidung wird zum Jahresende erwartet.
--> Worum geht es wirklich?
--> Was ist der Stand der Dinge?
--> Welche Interessensgruppen und Kräfte wirken mit?
--> Was sind die Auswirkungen auf Softwareschaffende?
--> Wie können/müssen wir uns verhalten?
Einige der Fragen, die wir an diesem Jour Fix zum Thema machen und (wenigstens zum Teil) beantworten wollen.

Nützliche Links:
- eine sehr gute Einführung und Themensammlung aus dem Kreis der FFII (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V.)
- Pro und Contra in der Ingenieurszeitung
- eine Artikelsammlung von heise online
- GI-Stellungnahme und Links
- GI Diskusionsfourm zum Thema Softwarepatente

 

"Immer schön beweglich bleiben!" - Agile Softwareentwicklung ist inzwischen mehr als nur ein neues Schlagwort!

Jour Fixe Dezember 2003
Volkhart Schönberg (büro für neue systeme gmbh, Freiburg)

Termin: Donnerstag, 04. December 2003, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Ein Bericht von den Agility Days 2003 in Langen/Frankfurt a.M. ... und Diskussion des agilen Leitbilds!
Am SPIQ Jour Fix werden wir die wichtigsten Punkte des agilen Leitbilds kennenlernen, einen kurzen Bericht der Agility Day hören und gemeinsam diskutieren: - was ist neu an der "Agilen Bewegung"? - was hat Agilität mit eXtreme Progroamming zu tun? - helfen uns die Ansätze in der Praxis weiter?
Vor einigen Jahren erschien das Agile Manifesto:
We are uncovering better ways of developing software by doing it and helping others do it. Through this work we have come to value:
Individuals and interactions over processes and tools Working software over comprehensive documentation Customer collaboration over contract negotiation Responding to change over following a plan.
That is, while there is value in the items on the right, we value the items on the left more.
Unterzeichner: Kent Beck,Mike Beedle,Arie van Bennekum,Alistair Cockburn,Ward Cunningham,Martin Fowler,James Grenning,Jim Highsmith,Andrew Hunt,Ron Jeffries,Jon Kern,Brian Marick,Robert C. Martin,Steve Mellor,Ken Schwaber,Jeff Sutherland,Dave Thomas. http://agilemanifesto.org/
Seitdem hat sich eine Menge getan: Heftige Diskussionen, Widerspruch, begeisterte Zustimmung, auch eine gewisse Organisierung (e.g. Agile Alliance in den USA: http://www.agilealliance.org/ , b-agile in Europa: http://www.b-agile.de) der agilen Community.
Die Agility Days gaben einen Überblick über den Stand der agilen Bewegung und vor allem über die ersten Erfahrenung auch in grösseren Projekten (Link).

 

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