Recht im Internet

Jour Fixe Februar 2002
Frank Jungfleisch (Sozietät Graf Kanitz, Lieder, Härtel; Freiburg)

Termin: Donnerstag, 07.02.2002

 

Risk Management für sicherheitskritische Informatiksysteme

Jour Fixe März 2002
Gerd Dautel (stryker LEIBINGER, Freiburg)

Termin: Donnerstag, 07. March 2002, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Beim Risk Management für sicherheitskritische Systeme geht es in aller Regel darum, Produkte so sicher und effektiv zu machen, dass Gefährdungen von Menschenleben vermieden werden.
Dazu bedarf eine Bündels von Massnahmen, etwa die Durchführung einer Produkt/System Risikoanalyse, die Qualifizierung von Mitarbeitern für diese Aufgabe und die konsequente Beobachtung der Produkte nach ihrer Marktfreigabe.
Am Beispiel der Medizinprodukte Entwicklung soll gezeigt werden, wie eine Risikoanalyse durchgeführt wird und welche Methoden dabei zum Einsatz kommen. Auch wird gezeigt werden, wie ein Risikomanagement Prozess organisiert werden kann und wie die Durchführung einer Risikoanalyse mit dem Entwicklungsprozess verwoben sein kann.

 

Requirements Analysis Workshop

Jour Fixe April 2002
B. Polarcyk (Systor AG, Basel (iO))

Termin: Donnerstag, 02. April 2002, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Ein klares Verständniss der Anforderungen an eine Informatik-Lösung ist die Basis für ein erfolgreiches Projekt. Klar definierte Anforderungen sind aber nicht die einzige Bedingungen um die Risken von IT Projekten zu minimieren. Zwei weitere wichtige Punkte die es zu beachten gilt, sind:
- Verständniss für die Geschäftsprozesse, die durch die IT Lösung= unterstützt werden sollen
- Schaffen einer Basis für eine gute Kommunikation zwischen Endbenutzer, Verantwortlichen für die Geschäftungsprozesse und den Beteiligten aus dem IT Bereich
Die Aufnahme der Anforderungen mit Hilfe eines RAW (Requirement Analyse-Workshops) versucht diesen Bedingungen gerecht zu werden. Der Vortrag stellt das strukturierte Standardvorgehen der SYSTOR AG innerhalb eines RAW's dar und bietet Raum für die Diskussion der "Risiken und Nebenwirkungen" eines solchen Vorgehens.

 

Methoden für verschiedene Teststufen in der OO-Entwicklung - Praxisbeispiele

Jour Fixe Mai 2002
H. Gierszal (TÜV Informationstechnik GmbH, Essen)

Termin: Donnerstag, 02.05.2002

 

Aufwandschätzung mit UseCasePoints

Jour Fixe Juni 2002
Gilbert Semmer, SYSTOR AG, Basel

Termin: Donnerstag, 06. June 2002, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

"Voraussagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen."

Bei jedem Projekt ist eine Aufwandschätzung nötig; es gibt dazu diverse Methoden, u.a. mit Hilfe von FunctionPoint's.
In den letzten Jahren basiert Softwareentwicklung zunehmend auf UseCase's;
von daher liegt es nahe, analog den FunctionPoint's auch UseCasePoint's und darauf basierende Aufwandsschätzung einzuführen.
Dieser Vortrag ist eine Einführung dieser Methode;dabei werden auch ein
paar Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt.

 

Wie sag ich´s meinem Programmierer? Bilder, Comics oder tausend Worte? Warum es sinnvoll ist, Requirements in einem Softwareprojekt sprachlich festzuhalten. Erste Projekterfahrungen mit einer patternorientierten Methode.

Jour Fixe Juli 2002
Volkhart Schönberg (büro für neue system gmbh)

Wir sprechen über Informatik-Projekte. War es früher zumindest in einigen Bereichen selbstverständlich, viele Ordner mit Anforderungen auszufüllen, bevor die erste Zeile Code geschrieben wurde, so tritt das sprachliche Ausformulieren von Requirements heute im Zeitalter von Rapid Prototyping, XP und "Agilen Prozessen" entschieden in den Hintergrund.
Wohl wahr, das Use Case Diagramme und Architekturbilder ein leichteres Verständnis von komplexen Sachverhalten ermöglichen und helfen können, gedankliche Ordnung in die Dinge zu bringen. Aber die Erfahrung lehrt, dass ein umfassendes sprachliches Verständnis aller Beteiligten unabdingbar ist.
Der Vortrag möchte, gestützt auf konkrete Erfahrungen in Bank-Projekten, zwei Botschaften zur Diskussion stellen:

  • eine hinreichend genaue und umfassende sprachliche Definition der Anforderungen ist ein Erfolgsfaktor für Projekte
  • der in Deutschland vor allem von den "Sophisten" (Chris Rupp et al., Sophist GmbH) vorgeschlagene Weg einer patternorientierten Formulierung der Anforderung ist ein gangbarer Weg für die Projektpraxis

Zwei einfache Werkzeuge bzw. Hilfsmittel zur Erfassung von Requirements werden vorgestellt. Wir gehen allerdings nicht weiter auf den Prozess des Requirement Managements ein, dies ist ja bei anderen Jour Fix Vorträgen geschehen, so zuletzt im Frühjahr diesen Jahres.

 

Projektrisikoanalyse - ein essentieller Bestandteil des Projektplanung

Jour Fixe September 2002
Hubert Koch (Koch AvionicCert, Bollschweil bei Freiburg)

Termin: Donnerstag, 12. September 2002, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Erfolgreich Softwareprojekte zu planen und zu managen verlangt vom Projektmanagement ein großes aß an Flexibilität, Offenheit und Erfahrung.
Eine wesentliche Aufgabe des Projektmanagements ist es, die relevanten Risiken eines Softwareprojektes bereits während der Projektplanung zu erkennen und in geeigneter Weise mit diesen Risiken umzugehen.
Im Vortrag wird eine kurze Einführung in die Projektplanung gegeben und dann aufgezeigt, wie durch die Projektrisikoanalyse auf Basis von Checklisten und Erfahrungswerten die Ergebnisse der Aufwandschätzung relativiert werden.
(Vortrag)

 

Introducing coding standards in software development organisations

Jour Fixe November 2002
Paul Jansen (TIOBE Software NV, Eindhoven)

Termin: Donnerstag, 11. December 2002, um 20.00 Uhr
Ort: Institut für Informatik und Gesellschaft, 2. OG, Friedrichsstr. 50, D-79098 Freiburg

Coding standards are becoming more and more important in the industrial arena. The main reasons for this are that
(1) most larger organisations make use of distributed software development involving many subcontractors and (2) federal regulations demand for validation of software code quality.
Two golden rules to overcome the reluctance of software engineers are:
(1) automate the removal of violations of the coding standard rules by providing code beautifiers and
(2) split up the coding standard and introduce it level by level (rules concerning highest priority level first).
During this presentation, it will be shown how an integrated coding standard system for MR scanners is introduced in an organisation of 150 software engineers working on a C++MFC/COM software system containing about 3 million lines of source code.

 

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