DATENSCHUTZ IST BÜRGERRECHT

Hingehen: Diskussion mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar

am 25. Juni 2009 um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg

Mit der Volkszählungsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 1983 wurde aus dem Stiefkind Datenschutz ein veritables Bürgerrecht. Das Bundes-verfassungsgericht stellte mit dem „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ die Anforderung an Parlament und Exekutive, Beschränkungen dieses Rechts nur auf Grund gesetzlicher Grundlage zuzulassen. Nüchtern ist heute nach über 25 Jahren festzustellen, dass wir heute weit davon entfernt sind, über die Erhebung, die Speicherung und Verwendung unserer Daten selbst bestimmen zu können.

Sicherheitsgesetze und neue Technologien machen eine lückenlose Überwachung möglich. Dass eine wirksame Kontrolle oft nicht vorhanden ist, zeigen die Datenschutzskandale der letzten Zeit. Aktuelle Studien zeigen, dass sich etwa jedes fünfte Unternehmen nicht an die geltenden Bestimmungen hält. Verbraucherinnen und Verbrauchern wird plötzlich bewusst, dass ihre Daten wertvoll sind und missbraucht werden können. Sie müssen...


Usability - von den Anforderungen zum Produkt

Jour Fixe Mai 2009

Andrea Mayer / Stryker und Ingo Kreuzer / UI Lab

Termin: Donnerstag, 7.5.2009, 20.00 Uhr
Ort: Nephrocare GmbH, Kaiser-Joseph-Str. 274, Freiburg

"Erkenne die Anwender-Belange vor dem Design!"
Diese Vorgehensweise scheint selbstverständlich bei der Entwicklung neuer Produkte, wird aber oft rein funktional gesehen.
Die Norm IEC 62366 fordert nun für Medizingeräte die Integration von "Usability-Engineering" in den Entwicklungsprozess, um die Sicherheit für Patienten und Benutzer eines Systems zu verbessern.
Der erste Teil stellt die Norm vor und erläutert deren Einbettung in den Entwicklungsprozess, sowie die praktische Umsetzung anhand von konkreten Projekten.
Der zweite Teil zeigt Usability-Testing mit den Fragestellungen:
- Was ist der Sinn und Zweck eines Usability-Tests?
- Wann macht Usability-Testing im Labor Sinn?
- Welche Vorbereitungen sind zu treffen?
- Wie ist der Ablauf eines Tests?
- Wie erhält man...


Modellgetriebene Softwareentwicklung - den Durchblick bewahren!

Jour Fixe April 2009

Marcus Munzert, Heinz Rohmer, CEOs Generative Software, Freiburg

Termin: Donnerstag, 2.4.2009, 20.00 Uhr
Ort: Nephrocare GmbH, Kaiser-Joseph-Str. 274, Freiburg

Es wird kritisch beleuchtet, in welchen Fällen und auf welche Art und Weise modellgetriebene Softwareentwicklung erfolgreich eingesetzt werden kann. Dabei beschränkt sich die Betrachtung nicht auf die Model Driven Architecture (MDA) der Object Management Group. Stattdessen wird ein pragmatischer Ansatz verfolgt, der die MDA mit einschliesst. In diesem Kontext wird das Thema der domänenspezifischen Sprachen speziell vertieft. Es werden Beispiele von domänenspezifischen Sprachen live in verschiedenen Modellierungswerkzeugen gezeigt. Abgerundet wird das Ganze durch die Vorstellung von Checklisten, die bei der Auswahl geeigneter Modellierungs- und Generierungswerkzeuge helfen sollen. (

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Standardkonforme Prozessmodellierung am Beispiel Medizintechnik

Jour Fixe Februar 2009

Matthias Hölzer-Klüpfel, Principal Consultant, Method Park Software AG, Erlangen

Termin: Donnerstag, 5.2.2009, 20.00 Uhr
Ort: Nephrocare GmbH, Kaiser-Joseph-Str. 274, Freiburg

Entwicklungsprozesse in der Medizintechnik sind vielfältigen Anforderungen ausgesetzt. Die Vorschriften der Zulassungsbehörden und die Erwartungen der Auditoren geben einen Rahmen vor, der bei der Gestaltung der Vorgehensweise beachtet werden muss.
Da die Vorgaben der Behörden allerdings selten konkrete Umsetzungsempfehlungen enthalten, ist ein Medizinprodukte-Hersteller bei der
Prozessdefinition weitgehend auf sich alleine gestellt. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Qualität der dabei erzielten Ergebnisse. Die
Betrachtung der Entwicklungsprozesse unter dem Blickwinkel eines Reifegradmodells wie CMMi oder SPICE gibt wertvolle Hinweise für die
inhaltliche Verbesserung der Vorgehensweisen.
Allerdings erhöht sich dadurch auch die Anzahl der Anforderungen, die bei der...


Continuous Integration - ein effizientes Instrument zur Sicherstellung von Softwarequalität

Jour Fixe Januar 2009

Dr. Thomas Wehner, Managing Partner und Consultant Software Engineeringbei Dr. Wehner, Jungmann & Partner IT-Consultants, Freiburg

Termin: Donnerstag, 8.1.2009, 20.00 Uhr
Ort: Nephrocare GmbH, Kaiser-Joseph-Str. 274, Freiburg

Für Unternehmen, deren Geschäftsmodell Herstellung und Vertieb von Software beinhaltet, ist dieeffiziente Sicherstellung von Softwarequalität von zentraler Bedeutung. Continuous Integration (CI) isteine agile Vorgehensweise, deren Bedeutung weit über das reine Integrieren von Softwarekomponentenhinausgeht. Vielmehr kann eine voll ausgebaute CI-Umgebung auch Aspekte wie automatisiertesTesten, Deployment, Qualitätsmetriken und Projektdokumentation abdecken und so zu einem 'qualitymanagement dashboard' werden, das eine gleichzeitig umfassende und effiziente Kontrolle vonSoftwarequalität erlaubt. Gerade in Geschäftsfeldern, in denen Softwareprodukte starken regulatorischenAnforderungen genügen müssen, kann eine derartige Vorgehensweise entscheidende...


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